Joggen bei Gewitter?

Erst Temperaturen um die 35 Grad und jetzt Dauerregen mit Gewitter. Das Wetter macht es Sportlern im Moment nicht gerade leicht. Besonders Gewitter sind gefährlich . Die Gefahr kann vom Blitz ausgehen. Auch starker Wind und herabfallende Gegenstände bilden Gefahrenquellen.

Jogger sollten freie Flächen und einzelne Bäume meiden, heißt es. Manche sind der Meinung, dass das Joggen im Wald ungefährlicher sei.  Die Wahrscheinlichkeit im Wald vom Blitz getroffen zu werden, ist gering. Allerdings ist die Gefahr von einem herabfallenden Ast getroffen zu werden, sehr hoch.

Die sehr heißen Tagen wurden von starkem Regen, ortsweise mit Gewittern, unterbrochen. Jogger sollten, wenn sie sich im Freien aufhalten, ihren MP3-Spieler vorsichtshalber ausmachen.  In Verbindung mit Schweiß, Kabel und metallenem Kopfhörer kann das Risiko vom Blitz getroffen zu werden, erhöhen.
2005 passierte dies einem Kanadier in British Columbia. Er wurde beim Joggen vom Blitz getroffen und flog zwei Meter durch die Luft. Dabei brach sein Kiefer, seine Trommelfelle rissen und er verbrannte sich an den Stellen, wo offenbar seine Kopfhörerkabel entlang liefen.

Am sichersten ist es bei Gewitter nicht draußen zu joggen. Wenn einen das schlechte Wetter überrascht, heißt es einzelne Bäume meiden. In diese schlägt der Blitz am ehesten ein. Auf freier Fläche sollte man in die Hocke gehen und die Füße so dicht aneinander stellen, dass sie sich berühren. Die Devise lautet: Sich so klein wie möglich machen.

sjf

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