Mit Musik läuft es sich besser

Für viele Läufer gehört Musik zum Training. Sie haben das Gefühl so besser zu laufen und hören ihre Lieblingslieder dabei. Fachleute sehen die verwendeten Motivatoren kritisch.

(c) tobman / www.pixelio.de

Laut Professor Wolfgang Tiedt, Institutsleiter für Tanz und Bewegungskultur an der Sporthochschule Köln, ist eine Musik zum Joggen ideal, wenn sie leicht und luftig ist. Auch der Sportpsychologe Dr.  Ulrich Kuhl vom Olympiastützpunkt Rhein-Ruhr aus Essen vertritt die Ansicht, dass die Musik gut gewählt sein muss. Seiner Meinung nach, sind Techno und Hip-Hop ungeeignet. Der gleichförmige, monotone Rhythmus beim Techno passe eher zu statischen Bewegungen. Dagegen gäbe es beim Hip-Hop eher einen krummen Takt. Als Faustregel schlägt der Professor vor, dass immer ein Schritt auf einen Taktschlag kommen solle. Er stuft schnellere Popmusik, Samba-Rhythmen und Swingmusik als geeignet ein. Weil Musik ablenkt, sollte diese laut Kuhl nur als Motivation an Tagen eingesetzt werden, an denen man nicht trainieren möchte.

sjf

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