Sportler, die beim Marathon-Lauf plötzlich aufgrund eines Herzinfarkts versterben, haben meist zu viel Ehrgeiz. Zu diesem Schluss kann man von den Erfahrungen der 100 Teilnehmer des Sportärzte-Kongress im bayrischen Oberstdorf kommen.
Ursache für den plötzlichen Tod ist meist eine Verkalkung der Herzkranzgefäße, der sogenannten Koronare Herzerkrankung. Die Krankheit macht mit Brustschmerzen, plötzlicher Leistungsabfall und Herzrasen auf sich aufmerksam.
Die Ärzte raten nicht mehr als an drei 42-Kilometer-Läufe im Jahr teilzunehmen. Auch sollte die Vorbereitungszeit nicht zu kurz sein. Eine optimale Vorbereitungsphase betrage ein bis zwei Jahre. Außerdem sind ein Belastungs-EKG vor dem Wettbewerb und das Trainieren mit einer Pulsmessuhr ratsam.
sjf