Geschlechtertest abgeschlossen

Der Geschlechtertest der 18-jährigen Caster Semenya ist seit dem 11. September abgeschlossen.

Semenya gewann bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin das 800-Meter-Finale der Frauen am 19. August. Aufgrund des sensationellen Vorsprungs von über zwei Minuten zur Titelverteidigerin Janeth Jepkosgei und ihrem männlichen Aussehen nach, kamen Zweifel an ihrem Geschlecht auf. Deshalb wurde ein Geschlechtertest anberaumt. Das Ergebnis, zu dem die International Association of Athletics (IAAF) sich aber erst auf ihrer Council-Tagung im November äußert, liegt zwischenzeitlich vor.

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Die australische Zeitung „Daily Telegraph“ soll aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben, dass Semenya ein Hermaphrodit ist. Diese Menschen haben sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsmerkmale. Im Fall Semenya soll es so sein, dass sie statt Eierstöcke innenliegende Hoden hat und die Gebärmutter solle fehlen.

Leonard Chuene Vorsitzender des Südafrikas Leichtathletik-Verbands (ASA) gab zu, dass bereits am 7. August vor der WM in Berlin ein Geschlechtertest durchgeführt worden sei.

sjf

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