So kann man sich vor Insektenstichen schützen

In den Sommermonaten ist die Gefahr besonders groß von Bienen, Hornissen und Wespen gestochen zu werden. Auch Hummeln stechen gelegentlich zu.

Jogger sollten blumige Düfte vermeiden. Diese Gerüche ziehen Bienen, Hornissen, Hummeln und Wespen an, weil sie sich von Pflanzen ernähren. Unangenehm sind ihnen Fleisch- und Köpergerüche. Weiter sollte bei Cremes, Lotions und Parfüms darauf geachtet werden, dass diese frei von Duftstoffen sind, die Botenstoffe für die Alarmpheromonen enthalten. Durch diese Stoffe können die Insekten irritiert und gereizt werden. Bienen und ihre Artverwandten lassen sich auch von starkem Alkohol- und Schweißgeruch irritieren.

hornissenNach stechenden Insekten sollte man keineswegs schlagen oder greifen, da dies Bienen, Hornissen und Wespen reizt. Stattdessen sollte man ruhig bleiben. Wer ungeduldig ist, kann die Tiere sanft wischend abstreifen oder vorsichtig abschütteln.

Im Nestbereich sollte darauf geachtet werden, dass das Nest nicht unnötig erschüttert wird. Falls dies nicht vermeidbar ist, sollte man sich ruhig vom Nest entfernen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt in der Nähe von Abfallkörben, Mülltonnen, Komposthaufen, blühende Wiesen und anderen Orten, an denen die Insekten was zu fressen finden könnten. Auch stellt die Obsternte eine Gefahrenquelle dar. Reife Früchte und Fallobst werden gerne von Bienen und Wespen als Nahrungsquelle ausgesucht.

sjf

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