Gestern war es soweit. Erneut fand der Extremberglauf auf die Zugspitze statt. Die reguläre Strecke beträgt 17,94 Kilometer und 2.235 Höhenmeter.
Weil das Wetter genauso schlecht war wie im letzten Jahr wurde eine Ersatzstrecke gelaufen. Dies wurde am Vorabend entschieden als die Strecke durch den Veranstalter begutachtet wurde. In der Nähe des Gipfels lagen 60 Zentimeter Neuschnee, ideal zum Skifahren aber nicht für einen Berglauf.
Unter den 479 Läufern befanden sich erneut welche mit kurzen Hosen. Der größte Teil der Sportler reagierten mit Verständnis für die alternative Strecke. Allerdings beschwerten sich einige, weil der Veranstalter sich nicht früher entschieden hatte. Diese Läufer reisten extra für den Extremlauf an. Mit 13,3 Kilometer und 752 Meter erwies sich die Strecke als normaler Berglauf. Dagegen gaben andere zu, dass sie Lehrgeld bezahlen. Sie waren letztes Jahr leicht bekleidet gestartet und kamen unterkühlt oben an.
Das Einzige extreme an diesem Lauf waren wohl die Anzahl der Journalisten, die insgeheim auf eine neue Schlagzeile hofften.
sjf