Unverbesserlich?

Am kommenden Sonntag findet zum neunten Mal ein Extremberglauf auf die Zugspitze statt. Veranstalter ist wie im Vorjahr Peter Krinninger. Der damalige Extremberglauf gelangte zu traurigem Ruhm.

Am vergangenen Montag legte Krinninger Einspruch gegen den Strafbefehl des Amtsgericht Garmisch-Patenkirchen ein. Er wurde zu 13.500 Euro Geldstrafe wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen, fahrlässigen Körperverletzung in neun Fällen für schuldig befunden. Wer verantwortlich für den Tod der Teilnehmer sowie den verletzten Läufern ist, wird in einer Hauptverhandlung geklärt.

zugspitze

Beim Rennen 2008 starben zwei Läufer, da sie den Wetterverhältnissen nicht passend gekleidet waren und sich unterkühlten. Krinninger wurde damals nicht angeklagt, obwohl ihm Fehlverhalten vorgeworfen wurde. So  ließ er zu, dass viele der rund 600 Teilnehmer bei etwa zwölf  Grad in kurzen Hosen  und Trikots im Tal starteten. Zudem  nahmen die Läufer keine wärmere Kleidung mit oder  hinterlegten sie an der Strecke. Dabei warnte der Wetterdienst vor einem starken Wetterwechsel mit Dauerregen und einem Absinken der Schneefallgrenze auf 2.500 Meter.

Am Sonntag wird sich zeigen ob Krinninger diesmal mehr Fürsorge gegenüber seinen Teilnehmern an den Tag legt.

sjf

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