Letztes Jahr ist es erstmals gelungen die Ursache für den sogenannten Runner’s High zu belegen. Dabei handelt es sich um ein Hochgefühl beim Langstreckenlauf, bei dem Depressionen entgegengewirkt und Stress abgebaut wird. Weiter sollen Schmerzen weniger stark erscheinen.
Nach der Meinung von Forschen aus den Bereichen Anästhesie, Neurologie und Nuklearmedizin der Universität Bonn und der Technischen Universität München liegt es an der körpereigenen Opiate, die auch im Hirnbereich ausgeschüttet werden. Die Wissenschaftler untersuchten mithilfe von radioaktiven Substanzen zehn Sportler vor und nach einem zweistündigen Langstreckenlauf. Bei der anschließenden Analyse der Ergebnisse konnte ein vermehrtes Ausschütten der körpereigenen Opioide festgestellt werden. Dies wiesen die Forscher anhand PET (Positronen-Emissions-Tomographie) nach.
Das Runner’s High Phänomen tritt individuell auf. Meist nach einer Stunde laufen, bei der etwa 80 Prozent des maximalen Sauerstoffs aufgenommen wurde.
sjf