Rückblick 2008 – Olympische Spiele (Teil 1)

Das Jahr 2008 war ein besonderes Jahr für den Sport. Es gab Tränen der Freude und der Trauer. Das größte Highlight war sicherlich im Sommer die Olympischen Spiele in Peking. Im Vorfeld wurde bereits viel diskutiert. Stoff für Diskussionen gab es viel. So wurde gerätselt ob die Spielstätten und das Olympische Dorf rechtzeitig fertig würden. Sie wurden.

Sportler sagten aufgrund politischer Unruhen ihre Teilnahme ab oder weil sie Angst um ihre Gesundheiten hatten. Diese Themen wurde nicht so heiß diskutiert wie die Frage ob es richtig war die Spiele in China stattfinden zu lassen. Auslöser war der Fackellauf, der unter keinem guten Stern stand. Von Athen, Griechenland, wurde die Flame mit Demonstrationen rund um die Strecke begleitet. Grund waren die Forderung für ein unabhängiges Tibet und die Menschenrechtsverletzungen. Die Strecke wurde oft geändert, Termine geheimgehalten, um Zwischenfälle zu verhindern. Die Sicherheitsvorkehrungen waren riesig und es wurden im Vorfeld Demonstranten festgenommen. Aber es half alles Nichts. Es kam zu Unruhen und die Spiele fanden wie geplant statt.

Überraschungen gab es während der Spiele viele. So stellte Samuel Kamau Wansiru im Marathon mit 2:06:32 Stunden einen neuen Weltrekord auf und holte die allererste Goldmedaille in der Geschichte der Spiele für Kenia.

Und auch das Thema Doping stand im Mittelpunkt. Der Ruf nach stärkeren Dopingkontrollen war nach dem Start von jamaikanischen Sprinter und Sprinterinnen bei den 100 Meter-Läufen groß. Usain Bolt gewann die Strecke bei den Herren mit einem neuen Weltrekord über 9,69 Sekunden und soll laut Bild-Zeitung weil er schon jubelte die letzen 20 Meter nicht mehr im vollen Tempo gelaufen sein. Bei den Frauen landeten gleich drei auf den ersten Plätzen. Shelly-Ann Fraser gewann Gold mit 10,78 und Silber holten Sherone Simpson und Kerron Stewart. Beide liefen eine Zeit von 10,979 Sekunden.

Wie die Spiele begannen, so endeten sie auch. Alles war genau geplant und pompös. Nichts wurde dem Zufall überlassen. An den Start gingen 11.249 Athleten aus 204 Ländern. Davon holten 87 Nationen Medallien.

sjf

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