Gestern morgen zwischen drei und vier Uhr habe ich einen Jogger gesehen, der die fast vereinsamte Straße entlang trappte in einem sehr modischen Outfit. Er hatte sogar ein Stirnband angelegt. Dabei handelte es sich sogar um einen Chinesen. Es gibt also Jogger in Shanghai. Vermutlich wird es diese überall auf der Welt geben, auch wenn das Laufen nicht gleich als Joggen erkannt wird.
In der Nacht kühlt es nicht ab. Deshalb wurde die Zeit vermutlich nur wegen dem geringen Verkehr ausgesucht, denn er lief regelrecht auf der Straße.
Es gibt riesige Märkte, die einem Einkaufszentrum gleichen. Ein Stand dicht neben dem anderen. Eine horizontal gehaltene Hand passt nur dazwischen, wenn da ein Weg ist. Es gibt Kleidung und Schuhe in Hülle und Fülle. Auch Sportschuhe gibt es. Laufschuhe habe ich keine gesehen, aber ich war auch nicht an jedem Stand. Dafür wäre sicher eine Woche nötig, denn das Ganze findet auf mehreren Etagen statt. Wer handelt, kann hier regelrechte Schnäppchen machen. Allerdings muss er viel Zeit mitbringen. Besonders wenn Ansprüche an die Qualität gestellt werden. China ist das Land der Fälschungen.
Im Fachgeschäft kann auch versucht werden, zu handeln. In kleinen einheimischen Läden ist die Chance eher gering, dass der Verkäufer Englisch kann und einen Nachlaß gewährt. Dies kommt auch auf die Lage des Geschäftes an und lässt sich nicht pauschalisieren. Auch sollte daran gedacht werden, dass nichts mit einem ungestörten Einkaufen ist. Die chinesischen Verkäufer sind schwer los zu bekommen und bleiben dicht bei einem. Dies gilt auch, wenn die Waren nur betrachtet werden.
sjf