Joggen mal anders

Joggen kann jeder! Dabei ist es egal ob Beschwerden mit den Kniegelenken, eine Haltungsschwäche oder Übergewicht vorliegen. Auch Schwangere können ihr Lauftraining fortsetzen, beziehungsweise mit dem Laufen anfangen. Wasser macht es möglich. Aquajogging ist die Sportart für jeden. Es gibt keine Altersbeschränkung. Jüngere können die Sportart genauso ausüben wie Ältere.

Aquajogging ist einfach

Wer an Land trainiert, muss Aquajogging nicht neu erlernen. Der einzige Unterschied zum klassischen Joggen ist das Element. Wasser umgibt einen, denn es wird darin gelaufen. Dabei werden auch die Arme im angewinkelten Zustand mitgeschwungen. Und wer im tiefen Wasser trainiert, zieht eine Schwimmweste an um nicht unterzugehen. Dies sollte den Fortgeschrittenen vorbehalten sein. Grund hierfür ist die Körberbeherrschung. Im schwebenden Zustand nimmt man schnell eine Schwimmhaltung ein. Diese ist unerwünscht.


Vorteile des Wassers

Beim „anderen“ Laufen müssen 60 Prozent mehr Widerstand weggedrückt werden. Dies hat viele Vorteile. Es werden die Gelenke, Muskeln und Sehnen schonend gestärkt. Dies geschieht indem das Körpergewicht um 90 Prozent verringert wird. Zusätzlich wird der Gleichgewichtssinn geschult und die Konzentrationsfähigkeit gefördert. Außerdem wird das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Dabei werden etwa 400 Kilokalorien pro 30 Minuten verbrannt. Das Aquajogging eignet sich daher auch zur Gewichtsabnahme.


Tipps zum Trainieren

Anfänger joggen am Besten im flachen Wasser. Hier reicht das Wasser maximal bis zur Brust. Das schont die Gelenke und Muskeln. Beim Laufen muss darauf geachtet werden, dass der Oberkörper nicht zu weit nach vorne gebeugt wird. Sonst kommt es zur Schwimmhaltung.

Das tiefe Wasser sollte Fortgeschrittene vorbehalten sein. Es muss wegen dem nötigen Auftrieb einen Schwimmgurt oder eine Schwimmweste getragen werden. Anfangs die Balance in der Schwerelosigkeit zu finden, ist nicht leicht. Aber nachdem die ersten Runden zurückgelegt wurden, können verschiedene Laufvariationen wie Kniehebelläufe und Sprint ausprobiert werden.

Eine halbe bis drei Viertelstunde und das zwei- bis dreimal in der Woche ist optimal.

sjf

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